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 Tristan Okami


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Geschlecht : Eindeutig männlich - oder willst du das etwa in Frage stellen? ôo


Wesen : Dämon, wie man wohl an den Hörnern erkennen kann.


Alter : Was wollt ihr, mein genaues Alter? 847 Jahre! Aussehen tue ich aber wie 25.


BeitragThema: Tristan Okami   Do Feb 05, 2015 2:12 pm


Tristan Okami



Allgemeines

                 
Vorname
Tristan
Nachname
Okami
Spitzname
Schattenklinge
Geschlecht
männlich
Wesen
Dämon
Alter
847 Jahre
Sexualität
homosexuell
Herkunft
Russland; Lipowka





Aussehen

Mit seinen 176 cm Körpergröße ist Tristan für einen Dämonen relativ klein, liegt bei den Menschen allerdings im unauffälligen Mittelfeld. Insgesamt wirkt er wohl recht zierlich, zumindest für einen Dämon, doch der Eindruck täuscht, denn sein Körper ist nicht nur von Narben sondern auch von Muskeln gezeichnet, wenn diese sich auch nicht zu provokant zeigen. Die Narben, die seine Haut zieren, fallen jedenfalls um einiges mehr auf als seine Muskeln. Viele der Narben entstanden durch Kampfwunden, doch einige wenige an seinen Armen fügte er sich einst selbst zu - aus gutem Grund, wie er selbst noch immer glaubt, auch, wenn diese Verunstaltungen seiner Haut ihn nun an eine Zeit erinnern, die er gern vergessen würde.
Etwas, worauf der Dämon allerdings nicht mehr verzichten möchte, ist der silberne Ring, der seine rechte Brustwarze ziert.

Die Gesichtszüge des Dämons sind recht markant und zeigen keinerlei Spuren seiner langen Lebenszeit - nein, in Wahrheit wirkt er vielleicht wie 25, höchstens. Doch die Gesichtszüge des Dämons sind nicht das, was an seinem Gesicht sofort heraussticht. Nein, es sind die hellen, bernsteinfarbenen Augen, die rötlich zu glühen beginnen, wenn er wütend wird. Was ebenfalls auffällt, sind die blau-schwarzen Hörner, die aus seinen dunkelblauen Haaren herauswachsen. Diese kann er vor Menschen nicht verbergen und hält sich deswegen meist in der Hölle oder in menschenarmen Gebieten auf - oder aber er tarnt sie als 'Verkleidung', sollte ihn tatsächlich jemand auf diese seltsamen Auswüchse auf seinem Kopf ansprechen.

Die Kleidung Tristans besteht meist aus einem langen, schwarzen Mantel, dessen Saum fast bis zum Boden reicht. Verschlossen wird dieser Mantel mit goldenen Schnallen, die dem Kleidungsstück ein edles Aussehen verleihen. Auch sonst bevorzugt der Dämon dunkle Farben, ganz besonders schwarz. Soll es einmal etwas heller sein, greift er meist auf grau zurück.
Beeinflusst durch die lange Zeit, die er schon lebt, findet man Tristan meist in Jeans und Hemd vor, doch auch Sweatshirts, T-shirts und Jogginghosen trägt er gern, besonders dann, wenn er zuhause ist.
Ebenfalls auffällig ist, dass Tristan nur mit schwarzen Stiefeln, in denen jeweils ein Messer versteckt ist, aus dem Haus geht. Seine andere Waffe, das Schwert, trägt er in der Menschenwelt immer rechts unter dem Mantel versteckt, um es gut mit der linken Hand hervorziehen zu können, da er Linkshänder ist.
Wenn es für den Mantel zu warm ist, lässt er seine Hauptwaffe notgedrungen in der Wohnung.

           
Größe:
1,76
Kleidungsstil
überwiegend schwarz & elegant
Haare
blauschwarz; Pony etwa bis zum Wangenknochen, Rest ca fingerlang
Augenfarbe
helles bernsteinbraun, bei Wut glühend & rötlich
Waffen:
Schwert; 1 Messer pro Schuh
Merkmale
blau-schwarze Hörner; Piercing in der rechten Brustwarze; mehrere Narben an Handgelenken, Bauch & Rücken





Charakter

Tristans Verhalten, das, was er vorgibt zu sein, und sein Charakter klaffen weit auseinander. Grund dafür sind Zweifel an der Richtigkeit der Feindschaft zwischen Engel und Dämonen - und Selbstschutz.
Auf den ersten Blick wirkt Tristan oft unnahbar, nie fröhlich oder ausgelassen. Das Loch in seinem Herzen, das Minatos Tod hinterlassen hat, ist zu groß, um einfach zu verheilen. Wenn Minato ihn nicht gebeten hätte, für ihn weiterzuleben, so wäre er ihm sicherlich gefolgt, aus Liebe und Verzweiflung. Denn das, was er nun noch hat... scheint ihm, zumindest nach dem, was er kennen lernen durfte, nur noch ein trostloser Rest einer leuchtenden Zeit. Das ist auch der Grund dafür, dass er anfangs, direkt nach dem Tod seines Geliebten, dazu neigte, sich selbst zu verletzen, sich in gefährliche Situationen zu begeben und jede Herausforderung anzunehmen.

Engel scheint der Gehörnte zu verabscheuen, doch wenn er ehrlich ist, sind es die Schuldgefühle und der Schmerz, die selbst nach so vielen Jahren in ihm brodeln und jederzeit überzukochen drohen, sobald er den Engeln begegnet. Auch, wenn keiner von ihnen die selbe Schönheit besitzt wie Minato sie inne hatte, so erinnert ihre Reinheit sie doch beständig an ihn.
Auch Dämonen gegenüber ist Tristan mittlerweile nicht mehr ohne Vorurteile und Schmerz, schließlich waren sie es, die den tödlichen Pfeil abschossen, ihm die Person nahmen, die ihm am wichtigsten war. Trotz dieser Tatsache kann Tristan der Hölle nicht vollständig den Rücken kehren. Dafür liebt er die Atmosphäre, das Feuer, den roten Mond und die kalte Luft viel zu sehr.
Dennoch, obwohl er die Hölle nicht vollständig verlassen kann, immer nur zeitweise auf der Erde weilt, ehe ihn die Sehnsucht wieder packt, empfindet Tristan den jahrhundertelangen Hass als etwas Zerstörendes, Sinnloses. Er ist nicht bereit, diesen weiter zu teilen, weiter zu zelebrieren und deshalb weitere Opfer zu fordern.

Vermutlich ist es genau diese Abneigung gegen den jahrhundertelang weiter gegebenen Hass, der ihn zu einem friedfertigen Dämonen macht. Er kämpft nur, wenn es wirklich sein muss, nur, wenn es um sein Leben geht, das damals durch ein anderes beschützt worden war. Doch auch Kameraden, sofern er denn welche hat, würde er ohne zu zögern beschützen - vielleicht aus einem Beschützerinstinkt heraus, vielleicht aber auch, weil noch immer Reste des selbstzerstörerischen Verhaltens in seinem Innern bestehen.

Musik ist etwas, das Tristan viele Jahre hindurch wirklich geholfen hat. Die Musik, egal, ob zart und langsam oder hart und schnell, wurde zu seinem Halt, erkannte er doch auch hier in vielen Dingen seinen Geliebten wieder - egal, ob nun in Texten, Melodien oder Rhythmen. Anfangs war es besonders schlimm - und auch jetzt noch gibt es Phasen, in denen der Dämon sich stärker zurückzieht, keine einzige andere Gestalt neben sich ertragen kann. Doch allmählich wird es besser. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie rückt sie nur in den Hintergrund, das zeigt sich bei diesem Dämon ganz deutlich.


         
Vorlieben
• Ruhe
• Frieden
• Atmosphäre der Hölle 
• Musik
Abneigungen
• Feindschaft v. Engeln & Dämonen
• Gutgläubigkeit
• saures Essen
• muffigen Kerkergeruch
Stärken
• schnell & ausdauernd
• Beschützerinstinkt
• willensstark
• ordentlich
Schwächen
• empfindet alles als trist
• noch immer häufig in Erinnerungen an Minato versunken
• zu größe Risikobereitschaft
• sehr verschlossen
Hobbys
lesen, Musik hören, seinen Gedanken nachhängen
Ängste
wieder etwas / jemanden verlieren, der ihm wichtig ist; jemanden in sein Herz zu lassen und dadurch Minato zu vergessen





Rückblick


Tristan wurde in einem kleinen Dorf in Russland geboren. Damals wie heute herrschte Krieg zwischen den Engeln und den Dämonen, sodass seine Mutter damals gezwungen war, ihn bei den Menschen auf die Welt zu bringen.
Auch, wenn die Macht der Hölle ungebrochen war, schien es doch sicherer, bei den Menschen zu verweilen und so blieb Tristans Mutter in dem kleinen Dorf. So erlebte der junge Dämon die ersten Jahre nicht dort, wo er eigentlich hingehörte, sondern in einer Welt, in die er sich niemals ganz eingliedern können würde.
Jahre verstrichen, ehe der junge Dämon die Hölle zum ersten Mal betrat - und als er es tat, tat er es mit Staunen, Schrecken und Verzauberung. Auf seltsame Art und Weise fühlte er sich hier sofort zuhause, trotz dem anfangs noch ungewohnten, schwefligen Geruch. War es ihm auf der Erde, unter den Menschen, schon immer schwer gefallen, sich zu integrieren und sich an Neues zu gewöhnen, so fiel es ihm hier ganz leicht und es dauerte nicht lange, bis er sich vollständig eingelebt und seine Aufgabe als Wächter der Gefängnisse übernommen hatte.
Eines Tages, der 'Arbeitstag' hatte gerade begonnen, spürte Tristan eine Präsenz, die seltsam war. Einerseits wirkte sie abstoßend auf ihn... und andererseits... zog sie ihn unwiderstehlich an, wie das Licht die Motten. Tage vergingen, Tage, in denen er immer häufiger gegen den Drang ankämpfen musste, dieser Präsenz nicht zu erliegen. Doch schließlich verlor er, begab sich weg von seinem Posten.. und spähte in die Zelle, die ihn so sehr gereizt hatte, die ihn gequält hatte, durfte er sich doch eigentlich während seiner Arbeit nicht vom Fleck rühren, außer, ein Gefangener versuchte, zu fliehen.
Es war, als würde er erstarren, als er vor der massiven Tür stand und durch das kleine, vergitterte Fenster blickte. Mitten in dieser Zelle befand sich ein Engel, so klar und rein, dass es ihn einerseits abstieß... und andererseits... zog ihn dieser Geflügelte an, mehr als alles Böse dieser Welt. Dieser Geflügelte, so staubig und dreckig er auch sein mochte, stellte für Tristan das schönste Wesen dar, dass er jemals gesehen hatte.
Mit einem Mal sah der Engel auf, richtete seine azurblauen Augen auf den Dämonen, voller Wärme, die den Dämon durchzuckte, wie es noch nie etwas getan hatte. Völlig verwirrt von diesem Gefühl wandte er sich plötzlich ab, doch vergessen konnte er diese Begebenheit nie.
Wieder verstrich Zeit, doch die Zelle hatte ihre Anziehungskraft nicht verloren - und schließlich siegte sie erneut. Dieses Mal schien der Engel sogar auf ihn gewartet zu haben, befand sich viel näher an der verriegelten Tür und erhob sich mit einem leisen Ächzen, als er den Dämon hinter dem vergitterten Fenster erblickte.
Langsam, immer wieder nach dem selben Muster, lernte Tristan so Minato kennen, ein Engel der unteren Schublade, wie er selbst sich mit einem Hauch von Bitterkeit in der Stimme bezeichnete. "Du bist kein Engel der unteren Schublade. Du bist der schönste Engel, den ich jemals kennen gelernt habe", hatte Tristan darauf erwidert - und war dann, verwirrt von seinen eigenen Worten, gegangen.
Noch am selben Tag kehrte er allerdings mit einem Versprechen zurück. Dem Versprechen, den wundervollen Engel aus dem dunklen Kerker zu befreien, ihn wieder 'fliegen zu lassen'. Er konnte den Geflügelten nicht länger leiden sehen, so stumm er es auch ertrug. Also starteten sie gemeinsam eine Nacht und Nebelaktion. Sie hatten wahrlich mehr Glück als Verstand, doch sie schafften es, gemeinsam zu entkommen.

Wie genau es schließlich dazu kam, dass sie ein Paar wurden, weiß Tristan bis heute nicht - doch er weiß, dass diese Zeit die schönste seines Lebens war, trotz der ständigen Angst, entdeckt zu werden. Würde man sie entdecken, würde man sie vermutlich beide wegsperren - Minato, weil er entkommen war... und Tristan wegen Hochverrat. Und tatsächlich: Die Dämonen ließen ihre Flucht nicht ungesühnt. Eines Nachts - Minato und Tristan lagen sich gerade erschöpft in den Armen - tauchten sie auf. Nur eine handvoll waren sie, bewaffnet mit Pfeil und Bogen - und das genügte, wie sich nur wenige Momente später herausstellte.
Einer der Dämonen hatte einen Pfeil abgefeuert, direkt auf Tristan gezielt.. doch Minatos Reflexe waren gut - zu gut, wie Tristan wenig später feststellen konnte. Minato hatte den Pfeil abgewehrt, mit seinem eigenen Körper, war direkt an der Brust getroffen worden, nur wenig unterhalb des Herzens. Tristan merkte kaum, wie sich die 'Angreifer' zurückzogen, war vollkommen fixiert auf seinen Partner, der Blut hustete und sich schwer auf ihn sinken ließ. Sofort setzte Tristan sich auf, hielt seinen Freund so in den Armen, dass sie sich in die Augen sehen konnten und Minato gleichzeitig Luft bekam. Sie mussten es nicht aussprechen, um zu wissen, dass Minato sterben würde.
"Leb.. leb für... mich weiter", brachte der Geflügelte schließlich leise, schwer atmend hervor. "Versprich... es mir..." - "Ich verspreche es..", flüsterte Tristan, spürte kaum, wie ihm die Tränen über die Wangen liefen. Sanft strich er durch das goldblonde Haar, küsste sanft die Stirn des Sterbenden, der sich mit aller Kraft an das Leben klammerte, das ihm noch blieb. "Ich liebe dich, Tristan", wisperte er, so leise, dass der Trauernde ihn kaum noch verstand. "Ich dich auch - für immer." Ein sanftes Lächeln erschien bei diesen Worten auf Minatos Gesicht, doch er schüttelte leicht den Kopf. "Vergiss mich nicht... aber... lebe.. dein Leben.. nicht in Hass... und Trauer.." Mit einem leichten Nicken stimmte Tristan dem zu, dann strich er über die Augen seines Geliebten. "Schließ die Augen[,Geliebter]. [...] [und] bewahr einen Platz für mich in deinem Himmel" * , wisperte der Dämon, hoffte, Minato dadurch irgendwann wiedersehen zu können.
Ein letztes Mal bäumte sich der Körper des Geflügelten nun auf, wehrte sich noch ein letztes Mal gegen den Tod... doch bald schon hatte er seinen letzten Atemzug ausgehaucht.
Und das war der Moment, in dem Tristan zu Schattenklinge wurde. Er rächte den Tod seines Freundes, schwang das Schwert so schnell, dass es nur noch als Schatten erkennbar war.
... und als sein 'Werk' vollbracht war, versank er in tiefer Trauer. Obwohl er ein Dämon war und er - zumindest den Mythen nach - davon verschont bleiben sollte, begann er, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Doch es reichte nicht, um zu sterben. Nicht einmal ansatzweise. Mehrfach versuchte er es so, bis ihm im Traum Minato erschien. Sanft berührte er die verkrusteten Wunden, schüttelte leicht den Kopf darüber, ehe er sanft seine weichen Lippen auf die des Dämons legte. "Wir werden uns wiedersehen, wenn die Zeit reif ist", murmelte er, "beschleunige es nicht. Du hast noch so viel vor dir - und ich werde bei dir sein, hier, in deinem Herzen..." Zart legte er die Hand an Tristans Brust, schenkte dem Dämon erneut einen sanften Blick, ehe er verschwand...

Wenig später wurde Tristan gefangen genommen und in den dunkelsten Teil des Kerkers gebracht, in die hinterste Zelle. Wie lange er dort saß, weiß keiner so genau, noch nicht einmal er selbst, doch zu diesem Zeitpunkt kümmerte es ihn nicht. Und als man ihn wieder freiließ, völlig unerwartet und ohne ersichtlichen Grund, da war es für den Dämon wirklich seltsam, wieder 'Tageslicht' zu sehen, obwohl es in der Hölle schon gedämpft war.

Inzwischen besitzt der Gehörnte ein kleines Anwesen in der Menschenwelt, in der Nähe Osakas  - und auch, wenn er nie lange darin verweilt, es ihn immer wieder zurück in die Hölle zieht, so ist dieses Anwesen doch der Ort, der ihm am meisten Sicherheit geben kann.

* Mono Inc - Nimmermehr


Familienbande
         
Mutter
Verhältnis | Verbleib
Vater
Name unbekannt; tot
Geschwister
keine
Sonstiges
Minato einstiger Geliebter, lange verstorben aber nie vergessen





Sonstiges

           
Hauptaccount
Tristan Okami
Weitergabe
Nein
Regelcode
Ja, ich habe alles gelesen!
Erreichbarkeit
Skype/ hier/ evtl Handy
Avatarperson:
Lamento - Kaltz

© Code:Tristan Okami
Inhalt: jeweiliger User




Zuletzt von Tristan Okami am Sa Apr 11, 2015 4:23 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Geschlecht : Eindeutig männlich - oder willst du das etwa in Frage stellen? ôo


Wesen : Dämon, wie man wohl an den Hörnern erkennen kann.


Alter : Was wollt ihr, mein genaues Alter? 847 Jahre! Aussehen tue ich aber wie 25.


BeitragThema: Re: Tristan Okami   So Feb 15, 2015 10:28 pm

Mit dem Okay der Anderen ^-^
 

Tristan Okami

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