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 Nileil Walker


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Geschlecht : Männlich, seit eh und je. Schon seltsam, dass du das nicht erkennst ô.ô


Wesen : Ein Dämon - klein und anders, aber ein Dämon.


Alter : Zarte 18 - ich kenne kaum einen Dämon, der so jung ist wie ich.


BeitragThema: Nileil Walker   So Jul 12, 2015 4:01 pm



Nileil Walker


Allgemeines

                 
Vorname
Seit seiner Geburt ruft man den jungen Dämon mit dem Namen 'Nileil' - und er ist zufrieden mit diesem Namen, will ihn nicht missen, vermutlich auch, weil er sich nicht an einen anderen Klang gewöhnen will.

Nachname
Bei seiner Geburt erhielt der junge Dämon den Nachnamen seiner Eltern. So ist durch den Namen Walker immer sicher, zu welcher Familie er gehört. Doch auch hier ist er zufrieden, findet, dass seine beiden Namen zusammen einen wundervollen Klang ergeben.

Spitzname
Von niemandem lässt sich Nileil einen Spitznamen geben - außer von seiner 'Schwester'. Doch der Klang des Spitznamens, den sie ihm gab, ist schon lange verklungen, niemand nennt ihn mehr 'Niel', wie sie es immer so liebevoll tat.

Geschlecht
Auch, wenn er für einen Dämon, ja, sogar für einen Menschen, ungewöhnlich klein erscheinen mag für sein Alter, so ist er dennoch dem männlichen Geschlecht zugehörig.

Wesen
Ein unscheinbarer Dämon verbirgt sich hinter dem unsicheren, oft traurig wirkenden Antlitz - ein Dämon, der kaum etwas anderes gesehen hat als die Hölle, und genau dort vollkommen fremd erscheint.

Alter
Mit seinen knapp 18 Jahren ist Nileil wohl ein sehr junger Dämon, geboren am 28. Mai. Aus Erzählungen weiß er, dass dieser Tag in der Hölle ein seltsam kühler Tag war.

Sexualität
Es ist Nileil weder bewusst, welches Geschlecht er bevorzugt, noch, ob er überhaupt eines bevorzugt. Die einzigen Wesen, die er wirklich liebt, sind seine Eltern - und seine 'Schwester' Mina...
Doch auch, wenn er es noch nicht bemerkt hat, so empfindet er Männer durchaus attraktiver als Frauen, ist also homosexuell.

Herkunft
Auch, wenn er kaum etwas anderes kennt als die 'Hölle' selbst, die Heimat der Dämonen, so fühlte er sich dennoch in Indien sehr wohl - der Ort, der ihm seine schönsten und schlechtesten Erinnerungen schenkte.





Aussehen

Wie ein ganz normaler Mensch sieht Nieleil aus, hat nichts, was ihn als Dämon kennzeichnen würde. Nein, eher im Gegenteil, all seine Merkmale sprechen gegen seine Herkunft. So fällt er allein durch seine geringe Größe durch das Raster, zählt er mit seinen knappen 1,60 schon unter den Menschen zu den Kleineren. Noch fällt das zwar nicht sonderlich auf, wirkt er doch, als wäre er erst 15, doch in Wahrheit ist er volljährig, darf selbst entscheiden, was er will und was nicht.
Auch seine weißen Haare sprechen gegen ein Höllenwesen. Normaler wäre es vermutlich, wenn sie rot wären, schwarz - doch weiß ist wirklich selten. Braun waren sie einmal, als er klein war, doch mit dem Tod seiner 'Schwester' entfärbten sie sich, wurden über Nacht weiß. Ein ewiger Beweis für die Trauer, in der er lebt.
Das einzige Merkmal, dass ihn wohl zu einem Dämon machen könnte, ist die Narbe, die sich über die linke Seite seines Gesichts zieht. Nur seine Eltern wissen, wie und weshalb sie ihm zugefügt wurde, doch da sie ihn schon seit fünf Sechsteln seines Lebens begleitet, kümmert es ihn nicht. Diese Narbe beginnt in einem Pentagramm, das sich schließlich über sein linkes Augenlid ergießt, letztlich an der Wange endet.
Etwas, das ihn wohl doch als Dämon auszeichnet, sind seine grau-blauen Augen. Sie werden dunkel, ja, beinahe pechschwarz, wenn man es tatsächlich schafft, ihn aus der Ruhe zu bringen. Doch dieses Merkmal bleibt den meisten verborgen, um ihn aufzubringen benötigt es eine ganze Ecke an Arbeit.

Vom Kleidungsstil her ist Nileil recht einfach gestrickt. Er zieht an, was passt, wenn er auch darauf achtet, die Farben nicht zu bunt zu wählen, lieber die unauffälligen Farben trägt, so nicht noch mehr aus der Masse heraus sticht. Eines aber lässt er sich nicht nehmen: immer trägt er Handschuhe, meist weiße. Grund dafür ist sein linker Arm, ein mechanisches Meisterwerk, das den einst verloren gegangenen Teil seines Körpers ersetzt, vollkommen im Einklang ist mit dem Rest seines Körpers. Es stört ihn kein bisschen, nein, eher im Gegenteil, vermutlich wäre er verwirrt, wenn er auf einmal wieder eine echte Hand hätte, kann er sich an dieses Gefühl doch gar nicht erinnern. Dennoch verbirgt er diese Anomalie, legt die Handschuhe nur bei extremer Hitze oder unter vertrauten Gesichtern ab.

Die einfache Kleidung, der er sich 'versprochen' hat, macht es beinahe unmöglich, irgendwelche Waffen mit sich zu führen. Alles, was er bei sich trägt, ist ein Dolch, seine Wendigkeit, sein Geschick und sein gutes Beobachtungs- und Kombinationsvermögen.

         
Größe:
160 cm
Kleidungsstil
einfach, gedeckte Farben; meist weiße Handschuhe
Haare
weiß, etwa fingerlang, ohne besonderen Schnitt
Augenfarbe
blau-grau; bei Wut schwarz
Waffen:
Dolch
Merkmale
Das wohl auffälligste Merkmal befindet sich direkt im Gesicht des jungen Dämons und ist in Form einer Narbe zu finden, die sich durch die Form des Pentagramms deutlich von vielen anderen Narben unterscheidet.
Die Handschuhe sind ein weiteres Merkmal, wenn sie auch ein noch viel deutlicheres verschleiern sollen, die mechanische Hand.





Charakter

Das Verhalten Nileils scheint vollkommen im Gegensatz zu seiner Herkunft zu stehen, ist er doch freundlich, friedliebend und ruhig, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Dämonen um ihn herum. Immer wieder versucht er, Streit zu verhindern, ist auch gegen die Methoden, die seine Art benutzt, um Informationen aus Feinden zu quetschen. Wenn man ihn lassen würde, ihn zum Kerkerdienst verdonnern würde, er würde alles tun, um diesen armen Wesen zu helfen, egal, ob Engel, Dämon oder Mensch. Es kümmert ihn nicht, für ihn zählt einzig und allein der Charakter - und dennoch, das spürt er, kann er Engeln nicht so unvoreingenommen begegnen, wie er es gerne hätte. Zu sehr rebelliert sein Dämonenblut in ihm, wenn er es versucht, diesen reinen Wesen zu nahe kommt.

Es ist schwer, diesen ruhigen Dämon in Rage zu bringen, wenn es nicht sogar schon an Unmöglichkeit grenzt. Sollte er allerdings in Wut verfallen, sollte man sich trotz seiner wenigen Waffen vor ihm in Acht nehmen: er ist wendig, schnell, vermag es, seinen Gegner zu analysieren - und manchmal, da wirkt es gar so, als hätte er hellseherische Fähigkeiten, so geschickt, wie er den Angriffen ausweicht. Doch selbst, wenn es zum Kampf kommt, vermeidet er es, seinen Gegner zu attackieren, selbst dann, wenn er wütend ist. Nein, meistens beschränkt er sich darauf, auszuweichen und niemandem etwas zu leide zu tun.

Eine andere Eigenschaft des Dämons ist es, dass er versucht, so wenig wie möglich aufzufallen - was in der Hölle wirklich schwierig ist, wenn man mit solch weißen Haaren gesegnet wurde, dazuhin auch noch diese Narbe im Gesicht trägt. Vielleicht ist Nileil deshalb so still, möglicherweise ist es aber auch einfach die Tatsache, dass er in seiner Vergangenheit zu viel Leid erfahren musste, um wirklich ausgelassen sein zu können. So hat er beispielsweise seine beste Freundin verloren - ein ganz normales Menschenmädchen, das er liebte wie eine Schwester. Einzig und allein die Musik, das Gitarrenspiel und der Gesang halfen ihm über den Verlust hinweg, den niemand verstehen wollte. Oder konnte. Wann immer er um sie trauerte, wurde er mit Unverständnis konfrontiert, teilweise sogar mit Abneigung, sodass er diese Facette seiner selbst häufig ans Tageslicht kommen lässt und Mina lieber in seinem Herzen trägt, gut beschützt vor abfälligen Kommentaren.

Wer Nileil nicht kennt, könnte ihn als wenig selbstbewusst bezeichnen - und tatsächlich geht er mit vergleichsweise wenig Selbstbewusstsein durch die Welt, zumindest für einen Dämon, empfindet er es doch nicht so wichtig, selbst Wünsche und Forderungen erfüllt zu bekommen - eine seltsame Tatsache, wenn man bedenkt, dass er durch seine Eltern genug Geld hat, um sich beinahe alles kaufen zu können. Ihm ist es wichtiger, andere glücklich und zufrieden zu sehen, weiß manchmal nicht, wann er das ausnutzende Verhalten mancher stoppen soll oder muss - doch wenn es ihm zu viel wird, kann es durchaus sein, dass man seinen Unmut zu spüren bekommt.

Eine Sache, in der aber doch das Wesen des Dämons ganz deutlich zutage tritt, ist das Kartenspiel. Nicht nur, dass Nileil hier einen außerordentlichen Ehrgeiz entwickelt, nein, er hat auch gelernt, zu schummeln. Ein wahrer Meister ist er darin geworden - und wenn er einmal eine nicht Partie gewinnt, dann entweder, weil er jemanden gefunden hat, der besser ist.. oder aber, weil er Erbarmen zeigen wollte, dem Spielpartner nicht den Spaß verderben will.

       
Vorlieben
• Frieden
• Ruhe
• Musik
• Bücher  

Abneigungen
• Gewalt
• Hass
• Trauer & Verlust
• launische Wesen

Stärken
• Konfliktvermeidung
• Analysefähigkeiten [Kampfverhalten]
• musikalisch/ künstlerisch
• zuhören

Schwächen
• eigene Wünsche realisieren
• wenig Selbstbewusstsein
• abgekapselt
• keine wirklichen Freunde

Hobbys
• musizieren
• zeichnen
• lesen
• Karten spielen

Ängste
Die wohl größte Angst des jungen Dämons ist es, noch einmal jemanden zu verlieren, den er gern hat. Seit er Mina verlor, ließ er niemanden mehr richtig an sich heran, um das zu vermeiden.
Außerdem fürchtet er sich vor einer Verbannung aus der Hölle, obwohl es bisher keinen Grund dafür gab.





Rückblick


In der Hölle geboren, wuchs Nileil auch in eben jener auf. Er fühlte sich wohl, kann sich zumindest an kein Gefühl des Fremd-seins erinnern, trotz der Narbe in seinem Gesicht und der mechanischen Hand, die ihn von den anderen abhebt. Sich daran erinnern, wann er seine Hand verlor, und warum, kann er nicht, es muss also im frühen Kindesalter geschehen sein - doch eigentlich kümmert es ihn nicht weiter, kommt er doch sehr gut ohne klar, wäre durch die Dauer, die er schon mit dieser künstlichen Hand lebt, wirklich irritiert, wenn da auf einmal wieder eine echte wäre.
Als der junge Dämon sein fünfzehntes Lebensjahr erreichte, beschlossen seine Eltern, ihn mit auf die Erde zu nehmen. Genauer gesagt: Indien. Noch heute erinnert er sich an die Aufregung, die ihn durchfuhr, als seine Eltern Nagisa und Shiro ihm diese Neuigkeit überbrachten.
Fremd war ihm die Welt, die seine Eltern ihm zeigten, und verwirrt registrierte Nileil, dass die Menschen ihm aus dem Weg gingen, ihn mieden, mit Blicken bedachten, die misstrauischer waren, als sie hätten sein sollen. Die ersten Kontaktaufnahmen seinerseits scheiterten, und schließlich ging er enttäuscht zu seiner Mutter Nagisa, bat sie darum, wieder in die Hölle zu können - doch sie strich ihrem Sohn nur durch's Haar, setzte sich mit ihm an die Küste, betrachtete das Meer, und erzählte die Geschichte, die ein jedes Dämonenkind kennen sollte. Aufmerksam hörte er ihr zu, besonders, als sie über den Grund dieser Abneigung sprach. Sein Blut sei es, die Ausstrahlung, die er durch den Dämon hätte, ob er wollte oder nicht.
Dieses Gespräch war letztlich der Auslöser dafür, dass er Mina kennen lernte, ein Mädchen in seinem Alter. Sie interessierte sich nicht dafür, was für eine seltsame Ausstrahlung Nileil hatte, wie bedrohlich er wirkte, obwohl er es nicht wollte - nein, sie fragte ihn einzig und allein, ob es ihm gut ginge, er sähe so bedrückt aus.
Minas Frage war der Anfang einer dicken Freundschaft, die sich nach und nach entwickelte. Besser hätte es für Nileil eigentlich nicht laufen können, nahm das Mädchen ihn doch mit zu ihren Freunden, sorgte so dafür, dass er Kontakte knüpfen konnte. Das Glück währte allerdings nicht lange. Schon bald wurde Mina krank, verlor die Kraft, zu gehen und zu tanzen - für ihren Lebensinhalt. Ohne, dass die Ärzte ihr helfen konnten, saß sie nach kurzer Zeit im Rollstuhl, die Wangen eingefallen. Nileil war in diesen Tagen beständig um sie herum, umsorgte sie... und als sie letztlich starb, ihm sanft über die Wange strich und ihm sagte, er solle weiterleben, nicht grämen, da weinte der Dämon. Das erste Mal, seit Mina krank geworden war, weinte er. Die ganze Nacht hindurch saß er noch an ihrem Totenbett, und als er am nächsten Morgen herauskam, da waren seine einst braunen Haare weiß geworden, sollten ihn von nun an beständig begleiten, an seine beste Freundin erinnern.

Die folgenden drei Jahre waren von Einsamkeit gezeichnet, selbst, als sie wieder in die Hölle zurückkehrten. Seine Freunde stieß er von sich, als er merkte, dass sie Mina und seine Freundschaft zu ihr nicht akzeptierten. Generell kapselte er sich von vielen ab - und als seine Eltern wieder auf die Erde mussten, diesmal nach Norwegen, war die Freude getrübt von der Erinnerung.
Viele Male war der Dämon inzwischen auf der Erde, doch nie wieder hat er einen Fuß nach Indien gesetzt, obwohl es ihn interessieren würde, was aus seinen Freunden geworden ist, wie es ihnen geht und wie sie mit dem Verlust zurechtkommen.

Heute lebt der junge Dämon in der Hölle, in einer kleinen aber gemütlichen Wohnung am Rande der Stadt, in der sich die Dämonenresidenz befindet. In dieser Residenz arbeitet er als Überbringer des Essens, das der Koch für die feinen Herrschaften zaubert.
Zu seinen Eltern hat er kaum noch Kontakt, besonders zu seinem Vater nicht. Zwischen Shiro und ihm ist die Stimmung häufig angespannt - etwas, das Nileil seiner lieben Mutter nicht zumuten möchte, zumal ihre Beziehung so viel enger ist und sie deshalb spürt, dass Nileil darunter ebenso leidet wie sein Vater.

Familienbande
         
Mutter
Nagisa W. | sehr innig | lebt, Hölle
Vater
Shiro W. | angespannt | lebt, Hölle
Geschwister
keine
Sonstiges
Mina | beste Freundin | in jungen Jahren verstorben





Sonstiges

           
Hauptaccount
Tristan Okami
Weitergabe
Mein kleines, unschuldiges Baby - also abgelehnt e.e
Regelcode
Ja, ich habe alles gelesen!
Erreichbarkeit
Blubb blubb, steht bei Tristan~
Avatarperson:
D.gray-man - Allen Walker




avatar

Geschlecht : Eindeutig männlich - oder willst du das etwa in Frage stellen? ôo


Wesen : Dämon, wie man wohl an den Hörnern erkennen kann.


Alter : Was wollt ihr, mein genaues Alter? 847 Jahre! Aussehen tue ich aber wie 25.


BeitragThema: Re: Nileil Walker   So Okt 11, 2015 9:27 pm




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